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Trauer ist eine Fähigkeit, die in uns angelegt ist
und Gefühle sind die Sprache, um unserer Trauer Ausdruck zu verleihen.
Wie ein Mensch mit Trauer und den Gefühlen umgeht ist allerdings davon
abhängig, was er oder sie gelernt hat. Viele Menschen haben in diesem
Bereich nur wenig mitbekommen und demzufolge ist ein natürlicher Umgang
mit den eigenen Gefühlen oder denen von anderen Trauernden nicht oder
nur sehr schwer möglich.
Weinen ist nicht gleich Trauer
Es wäre leicht zu trauern, wenn die Tränen alleine ein
Ausdruck von Trauer wären.
Doch Trauer ist viel mehr!
(Sie wird von Canacakis auch als anspruchsvolle Dame beschrieben)
Trauer braucht Zeit,
sie braucht einen Raum wo sie gelebt werden darf,
einen Rahmen, der Schutz bietet
und sie braucht ein Gegenüber.
Sie will gesehen, verstanden und akzeptiert werden.
Das bedeutet:
die Gefühle zulassen,
Trauerphasen wahrnehmen,
das Verhalten in diesen Phasen verstehen
und es akzeptieren.
Dies betrifft einerseits die Betroffenen selbst,
aber auch das Umfeld.
Genauso wie es verschiedene Phasen der Trauer gibt,
so können Menschen auch unterschiedlich ihre Trauer erleben
Wichtig ist:
zu erkennen und zu akzeptieren,
dass nicht nur jeder Verlust,
sondern auch die sich daraus ergebenden Veränderungen
Trauer nach sich ziehen.

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